{"id":349,"date":"2018-05-27T13:37:16","date_gmt":"2018-05-27T13:37:16","guid":{"rendered":"https:\/\/oncearound.hosig.net\/?p=349"},"modified":"2018-07-09T05:59:31","modified_gmt":"2018-07-09T05:59:31","slug":"ab-durchs-outback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oncearound.hosig.net\/index.php\/2018\/05\/27\/ab-durchs-outback\/","title":{"rendered":"Ab durchs Outback"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer l\u00e4ngeren Fahrt kamen wir wie geplant im sympathischen Bright an. Es war angenehm warm hier in den Alpen Victorias und wir freuten uns schon auf die kommenden Tage. So fuhren wir guten Mutes noch die letzten zwanzig Kilometer ins weiter hinten im Tal gelegene Harrietville zur Unterkunft. Doch nach dem Einchecken folgte die Ern\u00fcchterung. Bei unserem kurzen Check im Internet zu Bright und Umgebung mussten wir feststellen, dass eine Wetterfront im Anmarsch war. Dicke Regenwolken w\u00fcrden am n\u00e4chsten Abend bei uns ankommen und wohl l\u00e4nger an den Bergen rund um Bright h\u00e4ngenbleiben. Wir entschieden uns, nach den zwei im Voraus gebuchten N\u00e4chten gleich wieder weiter zu fahren. Wohin war schnell klar. Ins Outback!<\/p>\n<p>Auf der Karte hatten wir eine unbefestigte Strasse entdeckt, welche \u00fcber rund 900km dem Darling River entlang von Wentworth flussaufw\u00e4rts nach Bourke f\u00fchrt. Gut, Wentworth liegt jetzt nicht unbedingt auf dem Weg von Bright nach Norden, aber da all die bekannten Outbacktracks noch viel weiter entfernt sind, waren wir gerne bereit, f\u00fcr diesem Trip einen Schlenker \u00fcbers Landesinnere zu machen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_354\" aria-describedby=\"caption-attachment-354\" style=\"width: 1161px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-354\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run.jpg\" alt=\"Darling River Run Karte\" width=\"1161\" height=\"570\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run.jpg 1161w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run-300x147.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run-768x377.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Darling_River_Run-1024x503.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1161px) 100vw, 1161px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-354\" class=\"wp-caption-text\">Darling River Run<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Wentworth blieben wir gleich mehrere Tage, um uns auf unser Abenteuer im Outback vorzubereiten. Im Tourist Information Centre vom benachbarten Mildura deckten wir<\/p>\n<figure id=\"attachment_357\" aria-describedby=\"caption-attachment-357\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-357\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-300x200.jpg\" alt=\"Perry Sandhill Ausschnitt\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-300x200.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-768x512.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-840x560.jpg 840w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-120x80.jpg 120w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-360x240.jpg 360w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3471-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-357\" class=\"wp-caption-text\">Neben dem Shoppen blieb noch Zeit, die Perry Sandhills zu besuchen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>uns mit Prospekten zu den Nationalparks entlang des Darling River ein und liessen uns zu unserer Idee beraten. Wie sich herausstellte, findet sich die von uns ausgedachte Route auf so mancher australischen Bucket List. Ihr Name: Darling River Run. Zu beachten: Alles unbefestigte nach Regen unpassierbare Strassen, kein Handyempfang, aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht wild campieren, Dauer etwa eine Woche. Alles klar!<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes folgten einige Shoppingtouren in alle m\u00f6glichen L\u00e4den, bis wir schliesslich unsere Expeditionsausr\u00fcstung zusammen hatten. Neben einer kompletten Campingausr\u00fcstung und Wasser respektive Essensvorr\u00e4ten f\u00fcr acht Tage besorgten wir<\/p>\n<ul>\n<li>drei Angelruten, Blei, Haken und eine Dose W\u00fcrmer<\/li>\n<li>Fishing Permit f\u00fcr New South Wales, <a href=\"https:\/\/www.service.nsw.gov.au\/transaction\/apply-recreational-fishing-licence\">online<\/a> gel\u00f6st<\/li>\n<li>Haupt- und Zusatztank mit total 135l Diesel randvoll gef\u00fcllt, je 5 Liter Motoren\u00f6l und K\u00fchlfl\u00fcssigkeit<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hemamaps.com\/navigate\/hema-explorer\/australia\">Hema Explorer App<\/a> zum offline Navigieren mit dem Handy-GPS (Open Street Map hatte ich einfach nicht zum Laufen gebracht). Die Karten sind zwar nicht sonderlich hoch aufgel\u00f6st, enthalten aber s\u00e4mtliche Strassen und die allermeisten Tracks, sowie viele praktische Points of Interest.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am 18. April war es dann soweit. Wir fuhren aus der Zivilisation hinaus ins Outback.<\/p>\n<h4>Tag 1 \u2013 Mungo National Park<\/h4>\n<p>Bei Mildura \u00fcberquerten wir den Murray River und fuhren unsere ersten 100km auf Gravel Roads zum Mungo National Park. Es war anfangs doch ein ungew\u00f6hnliches Gef\u00fchl, auf unbefestigtem Belag mit zwischen Schotter, roter Erde und weichem Sand wechselnder Oberfl\u00e4che die erlaubten 100\u00a0km\/h auszureizen. Die wenigen Autos, die uns begegneten, zeigten uns allerdings, dass das ganz gut geht und so folgten wir ihrem Beispiel. Nach einer Weile verlangsamten wir nur noch bei Kuhrosten oder wenn uns ein Roadtrain entgegenkam.<\/p>\n<figure id=\"attachment_360\" aria-describedby=\"caption-attachment-360\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-360\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-1024x683.jpg\" alt=\"Walls of China D\u00fcne Mungo NP\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-300x200.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-768x512.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-840x560.jpg 840w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-120x80.jpg 120w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-360x240.jpg 360w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3586-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-360\" class=\"wp-caption-text\">Die Walls of China genannte D\u00fcne am Mungo Lake.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mungo-Nationalpark\">Mungo Nationalpark<\/a> erkundeten wir nach dem Mittagspicknick, welches wir mit ein paar l\u00e4stigen kleinen Fliegen teilen mussten. Am Rand des heute ausgetrockneten Lake Mungo hatte sich \u00fcber tausende von Jahren eine bizarre sichelf\u00f6rmige Sandd\u00fcne aufgebaut. Seit dem letzten Austrocknen nahm die Erosion \u00fcberhand und diverse fr\u00fche Spuren menschlicher Besiedlung kamen zum Vorschein. Unter anderem die Skelette zweier vor 40\u2018000 Jahren rituell beerdigter Menschen. F\u00fcr uns bot der ausgetrocknete See noch eine andere Attraktion. Zum ersten Mal kamen wir auf Fotografierdistanz an K\u00e4ngurus heran!<\/p>\n<p>Am Abend bauten wir unser Zelt auf dem Campground des National Parks auf, kochten unseren ersten Campingznacht und genossen danach den dank fehlender Lichtverschmutzung beeindruckenden Sternenhimmel. Unglaublich!<\/p>\n<figure id=\"attachment_387\" aria-describedby=\"caption-attachment-387\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-387\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3637-1-683x1024.jpg\" alt=\"Sternenhimmel Outback\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3637-1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3637-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3637-1-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-387\" class=\"wp-caption-text\">traumhafter Sternenhimmel<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Tag 2 \u2013 die lange Fahrt auf der Old Pooncarie Road<\/h4>\n<p>F\u00fcr den zweiten Tag hatten wir uns eine Strecke von 280km vorgenommen. P\u00fcnktlich zum Mittagessen erreichten wir das kleine Dorf Pooncarie. Zum Kaffee besuchten wir das Old Wharf Cafe, welches sich als kleine Oase am Darling mitten in the Bush entpuppte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_363\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-363\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-1024x683.jpg\" alt=\"Emu am Strassenrand\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-300x200.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-768x512.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-840x560.jpg 840w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-120x80.jpg 120w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-360x240.jpg 360w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3897-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Ein Emu im Busch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Fahrt am Nachmittag war ein Genuss. Wir nahmen die seltener befahrene Old Pooncarie Road nach Menindee. Uns begegneten viele K\u00e4ngurus, Emus und wilde Ziegen, aber kaum mehr als ein anderes Auto pro Stunde. Die Weite dieser Wildnis ist schlicht atemberaubend. Ein besonderer Moment war, als beim Durchfahren des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kinchega-Nationalpark\">Kinchega National Parks<\/a> pl\u00f6tzlich der Lake Cawndilla am Horizont auftauchte. Am Ufer grasten unz\u00e4hlige Emus, jede Menge Pelikane beobachteten die Wasseroberfl\u00e4che und ein Schwarm von weissen Reihern zog vorbei.<\/p>\n<p>Am Abend schlugen wir unser Zelt auf dem Copi Hollow Caravan Park auf.<\/p>\n<h4>Tag 3 \u2013 Fischen<\/h4>\n<p>Da wir endlich unsere Angelausr\u00fcstung testen wollten, bot es sich an, eine Fahrpause einzulegen und einen Tag lang einfach nur am Fluss zu sitzen. Ohne wirklich eine Ahnung vom Fischen zu haben, kn\u00fcpften wir irgendwie Blei und Haken an die Angelruten, machten je einen Wurm dran und warfen unsere K\u00f6der aus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_364\" aria-describedby=\"caption-attachment-364\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-364 \" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3696-e1527424575482-683x1024.jpg\" alt=\"Fischen am Darling\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3696-e1527424575482-683x1024.jpg 683w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3696-e1527424575482-200x300.jpg 200w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3696-e1527424575482-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-364\" class=\"wp-caption-text\">Und wir sassen geduldig am Ufer.<\/figcaption><\/figure>\n<p>W\u00e4hrend wir auf den ersten Biss warteten, studierten wir die S\u00fcsswasserspeisefische auf dem grossen Aufkleber, den uns die Dame von der Tourist Information mitgegeben hatte. Und dann geschah\u2026 nichts. Wir sassen und warteten stundenlang. Wir wollten schon zusammen packen, als pl\u00f6tzlich doch noch etwas kr\u00e4ftig an der Rute zupfte. Tats\u00e4chlich! Ein Fisch hatte angebissen. Ein kurzer Kampf und unser erster Fang lag vor uns. Es war ein europ\u00e4ischer Karpfen. Klingt gut, ist es aber nicht. Die Viecher sind in Australien eine Pest Species, also invasive Neozoen und nicht geniessbar. Man darf sie zudem nicht zur\u00fcck ins Wasser werfen, sondern muss sie t\u00f6ten und ersorgen. Na toll. Eigentlich m\u00fcssten die hier Zivis zum Fischen von Karpfen einsetzen. Wie auch immer. Angespornt von unserem ersten Fang warfen wir weiter unsere K\u00f6der aus. Und prompt biss noch ein Fisch an. Stolze 50cm mass er, der zweite Fang \u2013 und war wieder ein Karpfen. Wir gaben schliesslich auf, fuhren zum Camping zur\u00fcck und kochten B\u00fcchsenravioli. \ud83d\ude42<\/p>\n<h4>Tag 4 \u2013 es wird so richtig einsam<\/h4>\n<p>Eigentlich w\u00e4re Wilcannia distanzm\u00e4ssig ein ideales Ziel f\u00fcr Tag vier gewesen. Doch in Mildura hatte man uns gesagt, Wilcannia habe eine certain reputation und wir sollten besonders in dieser Gegend nur auf einem Caravan Park oder einem offiziellen Campingplatz \u00fcbernachten. Also brachen wir diesmal fr\u00fcher auf und erreichten dadurch Wilcannia schon am fr\u00fchen Nachmittag. In einem kleinen Caf\u00e9 verpflegten wir uns mit Burgern und Kaffees. Beides k\u00f6nnen die Australier \u00fcbrigens richtig gut.<\/p>\n<figure id=\"attachment_365\" aria-describedby=\"caption-attachment-365\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-365\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8565-1-300x93.jpg\" alt=\"Coaches and Horses Campground\" width=\"800\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8565-1-300x93.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8565-1-768x238.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8565-1-1024x318.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-365\" class=\"wp-caption-text\">Weit weg von allen anderen auf dem Coach and Horses Campground<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Nachmittag fuhren wir weiter bis zum Coach and Horses Campground im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paroo-Darling-Nationalpark\">Paroo-Darling National Park<\/a>. Wie sich herausstellte, handelte es sich nicht um einen Campingplatz im europ\u00e4ischen Sinn, sondern um einen einfachen Zeltplatz mit Plumpsklo und \u00dcberwachungskamerahinweisschild. Und da waren keine Kutschen, keine Pferde und keine anderen Camper. Nur wir und der Darling River.<\/p>\n<figure id=\"attachment_367\" aria-describedby=\"caption-attachment-367\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-367\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280902-300x225.jpg\" alt=\"durstige K\u00e4ngurus\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280902-300x225.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280902-768x576.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280902-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-367\" class=\"wp-caption-text\">durstiger Besuch am Fluss<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das abendliche Fischen war wenig erfolgreich. Bis auf einen Karpfen biss nichts an. Daf\u00fcr erhielten wir \u00fcberraschend Besuch am Fluss. Ein paar durstige K\u00e4ngurus kamen an ihre gewohnte Wasserstelle geh\u00fcpft. Als sie uns da entdeckten, schauten sie uns verdutzt an. Wir schauten verdutzt zur\u00fcck und fragten uns, ob K\u00e4ngurus gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Doch sie entschieden sich, uns zu ignorieren und wie geplant zu trinken. Gut. Aber etwas anderes machte uns das Entspannen \u00a0trotzdem schwer. Unz\u00e4hlige dieser extrem aufdringlichen kleinen Sandfliegen schwirrten unabl\u00e4ssig um unsere K\u00f6pfe. Richtig unsch\u00f6n ist ihre Angewohnheit, H\u00f6hlen zu suchen. Denn dabei machen sie auch vor Nasen, Ohren und offenen M\u00fcndern nicht halt. Gl\u00fccklicherweise verschwanden sie, kaum war die Sonne untergegangen. Und mit dem Verschwinden von Sonne und Sandfliegen kehrte umgehend Stille ein. Keinerlei Zivilisationsger\u00e4usche, keine anderen Leute, keine Grillen oder sowas, nichts war mehr zu h\u00f6ren. Zu sehen waren nur noch die Sterne. Langsam beschlichen uns mulmige Gef\u00fchle. Da! In der Ferne blitzte ein Licht auf. Was war das? Doch nicht eine Taschenlampe, oder? Noch ein kurzes Aufleuchten. Wir starrten ohne ein Wort zu sagen in die Dunkelheit. Und noch ein Aufleuchten! So wie es aussah, waren es Wetterleuchten irgendwo im Norden. Es war nicht viel sp\u00e4ter als acht Uhr als wir uns schlafen legten. Oder es zumindest versuchten.<\/p>\n<h4>Tag 5 \u2013 die sechste Generation<\/h4>\n<p>Obwohl wir kaum geschlafen hatten, freuten wir uns \u00fcber das erste Vogelgezwitscher am fr\u00fchen Morgen und assen ausgesprochen gut gelaunt\/erleichtert ein paar Scheiben weichen Toast mit Honig. Die n\u00e4chste Nacht w\u00fcrden wir auf einem Caravan Park oder \u00e4hnlichem Campieren, so viel war klar. Also visierten wir die 163km entfernte ehemalige Schafz\u00fcchterfarm \u201eTrilby Station\u201c an. Heute kann dort auf privatem Gel\u00e4nde direkt am Fluss campiert werden. Ausserdem werden Duschen, Strom und sogar ein Swimmingpool angeboten. Unterwegs sahen wir wieder viele Tiere. Leider lagen nicht gerade wenige davon tot am Strassenrand. Wie es scheint, wird im Outback nicht gebremst f\u00fcr Tiere. Obwohl es eigentlich gut m\u00f6glich sein sollte. Traurig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_370\" aria-describedby=\"caption-attachment-370\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-370\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8584-300x225.jpg\" alt=\"Tilpa Hotel\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8584-300x225.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8584-768x576.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_8584-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-370\" class=\"wp-caption-text\">Pit Stop beim Tilpa Hotel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im neun Seelendorf Tilpa legten wir einen kurzen Stopp ein und gingen auf ein k\u00fchles Getr\u00e4nk ins Hotel. Die Barkeeperin im Pub war eine junge Irin, die dank dem Barjob ein Arbeitsvisum erhalten hatte und gegen Ende Jahr herumreisen wollte. Ich fragte mich, wie man bloss auf die Idee kommen kann, in einem winzigen staubigen Dorf weit weg von jeglicher Zivilisation f\u00fcr mehrere Monate arbeiten zu wollen. Wie wir sp\u00e4ter herausfanden, waren es haupts\u00e4chlich ausgewanderte Iren, welche im Umkreis der n\u00e4chsten 200km die Aborigines verdr\u00e4ngt und die Handvoll D\u00f6rfer gegr\u00fcndet hatten. Die S\u00f6hne der Patronin, welche Drogheda, pardon, die Trilby Station heute f\u00fchrt, sind Nachkommen in der sechsten Generation eines dieser Gr\u00fcnderv\u00e4ter. Wie viele Generationen der Barkindji People vor ihnen hier gelebt haben, scheint nicht von Bedeutung zu sein. \u00dcbrigens, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aborigines\">Aborigines<\/a> ist ein Sammelbegriff f\u00fcr alle V\u00f6lker, die bereits vor der Ankunft der Briten, Schotten und Iren in Australien gelebt haben. Unser Pendant zu Aborigines ist Europ\u00e4er.<\/p>\n<figure id=\"attachment_372\" aria-describedby=\"caption-attachment-372\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-372\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280940-300x225.jpg\" alt=\"Black Cocky\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280940-300x225.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280940-768x576.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/P1280940-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-372\" class=\"wp-caption-text\">Ein Red-tailed Black Cockatoo<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nichts desto trotz hatten wir einen guten Aufenthalt auf der Trilby Station. Wir versuchten uns im Fangen von Flusskrebsen mittels Reusen, beobachteten die seltenen Black Cockatoos und sassen am Abend, als sich die l\u00e4stigen Sandfliegen endlich verzogen hatten, gem\u00fctlich ums Lagerfeuer und assen Chilli con Carne aus der B\u00fcchse. Naja, mit den Reusen hatten wir leider keine Yabbies sondern nur kleine Schlammskrebschen und eine Schlangenhalsschildkr\u00f6te gefangen. Daf\u00fcr schliefen wir diese Nacht tief und fest.<\/p>\n<h4>Tag 6 \u2013 Gundabooka National Park<\/h4>\n<p>Bevor wir in Bourke wieder zur\u00fcck in der Zivilisation sein w\u00fcrden, wollten wir noch durch den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gundabooka-Nationalpark\">Gundabooka National Park<\/a> fahren. Und es hatte sich gelohnt!<\/p>\n<figure id=\"attachment_373\" aria-describedby=\"caption-attachment-373\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-373\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DJI_0079-300x225.jpg\" alt=\"Gundabooka Range\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DJI_0079-300x225.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DJI_0079-768x576.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/DJI_0079-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-373\" class=\"wp-caption-text\">Die Gundabooka Range<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Vegetation war gleich deutlich \u00fcppiger und sch\u00f6ner, vom Fuss des Mt.\u00a0Gundabooka aus bot sich eine atemberaubende Aussicht \u00fcber die Eukalyptusw\u00e4lder des Outbacks und die Felszeichnungen an einer anderen Stelle in der Gundabooka Range waren echt beeindruckend. Wir entschieden uns sogar trotz der mittlerweile in schwarzen Schw\u00e4rmen vorhandenen Sandfliegen \u2013 irgendwie waren es immer mehr, je n\u00e4her wir Bourke kamen &#8211; noch f\u00fcr eine weitere Nacht unser Zelt aufzuschlagen und noch einmal die Stille und das Sternenzelt einer Outbacknacht zu geniessen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_374\" aria-describedby=\"caption-attachment-374\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-374\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-300x200.jpg\" alt=\"Petroglyphen\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-300x200.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-768x512.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-840x560.jpg 840w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-120x80.jpg 120w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-360x240.jpg 360w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A3971-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-374\" class=\"wp-caption-text\">Petroglyphen<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Tag 7 \u2013 Back o\u2018 Bourke<\/h4>\n<p>Noch vor dem Mittag erreichten wir Bourke und damit wieder asphaltierte Strassen. Bourke war auch gr\u00f6sser als die Ortschaften, die wir w\u00e4hrend der letzten Tage gesehen hatten. Viel mehr als eine Ahnung von Zivilisation war das allerdings nicht, eher ein etwas gr\u00f6ssere Dorf im Outback am westlichen Rand des Farmlandes. Jetzt verstanden wir auch die australische Variante von \u201eam A\u2026 der Welt\u201c. \u201eBack o\u2018 Bourke\u201c also hinter Bourke ist wirklich nicht mehr viel zu finden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_376\" aria-describedby=\"caption-attachment-376\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-376\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_E8616-1024x768.jpg\" alt=\"Back o Bourke\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_E8616-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_E8616-300x225.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_E8616-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-376\" class=\"wp-caption-text\">Back o Bourke<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir hatten uns auf was anderes eingestellt. Und wir hatten genug von Sandfliegen, Campingmatten und einfacher K\u00fcche. Also fuhren wir weiter.<\/p>\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir Brewarrina. Wir hatten Gl\u00fcck und konnten bei Beds on the Barwon das letzte Bungalow ergattern. Endlich wieder ein richtiges Bett!<\/p>\n<figure id=\"attachment_380\" aria-describedby=\"caption-attachment-380\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-380\" src=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-1024x683.jpg\" alt=\"Endstation Brewarrina\" width=\"840\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-300x200.jpg 300w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-768x512.jpg 768w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-840x560.jpg 840w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-120x80.jpg 120w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-360x240.jpg 360w, https:\/\/oncearound.hosig.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Q5A4034-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-380\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr dieses Auto war Endstation in Brewarrina<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Tag 8 \u2013 Walgett<\/h4>\n<p>Gem\u00e4ss dem Flyer, den wir in Mildura erhalten hatten, wird das Teilst\u00fcck von Bourke \u00fcber Brewarrina bis nach Walgett auch zum Darling River Run gez\u00e4hlt, auch wenn der Fluss hier offiziell den Namen Barwon tr\u00e4gt. Nun gut. In dem Fall erreichten wir das Ende der Route am achten Tag.<\/p>\n<p>Wir fuhren aber gleich weiter. Wir wollten an die K\u00fcste irgendwo in die Gegend rund um Byron Bay. Mit diesem Ziel vor Augen liessen wir unser Auto laufen bis wir am sp\u00e4ten Nachmittag schliesslich Moree erreichten. Doch in Moree waren die Caravan Parks alle ausgebucht. Es war <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ANZAC_Day\">ANZAC Day<\/a> und Moree als einzige gr\u00f6ssere Stadt weit und breit veranstaltet besonders grosse Feierlichkeiten zu diesem nationalen Feiertag. Wir wollten erst gar nicht versuchen, ein (f\u00fcr f\u00fcnf sowieso teures) Hotel zu finden. Also nahmen wir nochmals 140km unter die R\u00e4der und klopften bei einem Caravan Park in Inverell an. Wir hatten Gl\u00fcck und erhielten eine Cabin. Am n\u00e4chsten Tag fuhren wir durch, bis wir schliesslich die K\u00fcste erreichten. Die Fahrt war lang aber landschaftlich ein Traum. Die Vegetation \u00e4nderte sich von d\u00fcrren Outback\u00a0 Stauden \u00fcber Kornfelder und Nadelw\u00e4lder bis hin zu Regenw\u00e4ldern. Unser Weg f\u00fchrte uns \u00fcber sanfte H\u00fcgel, durch den Gibraltar National Park \u00fcber die Great Dividing Range hinunter ins feuchte Schwemmland an der K\u00fcste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer l\u00e4ngeren Fahrt kamen wir wie geplant im sympathischen Bright an. 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